Spatenstich für Ferienhäuser am Zeulenrodaer Meer

Segen  mit Regen

Etwas ganz Besonderes entsteht in den nächsten Monaten am Zeulenrodaer Meer. Schritt für Schritt wachsen in unmittelbarer Nähe des Sees die Manoah-Häuser. Manoah, das hebräische Wort für »Ort für Ruhe« steht dabei als »CI« für die Idee des Pilotprojektes, das am 16. September zahlreichen Interessierten vorgestellt wurde.

Vor dem Hintergrund des anberaumten offiziellen Spaten- bzw. »Baggerstiches« begrüßte die Bauherrin Marion Bauernfeind eine große Gästeschar und erklärte mit viel Liebe zur Idee und Detail das künftige Ensemble.

So wachsen in den nächsten Monaten barrierefreie, familienfreundliche Ferienhäuser mit viel Licht in Blickrichtung des Bioseehotels direkt am Zeulenrodaer Meer. Bis zum Herbst 2020 sollen so insgesamt auf drei Hektar Fläche genau

21 hochwertige, innovative Massivholz-Häuser, die vom Architekturbüro Müller & Lehmann Bad Berka entworfen wurden, entstehen. Die Bauweise aus Holz und Leim bietet dabei nicht nur hohe Wohnqualität, sondern auch geringen Verbrauch und nachhaltige Wärmeversorgung über Erdwärme. Das Design wurde als Pilot-Projekt von der Berliner Architektin Birgit Wessendorf entworfen, die sich Anfang 2019 im Designwettbewerb des Thüringer Wirtschaftsministeriums durchsetzen konnte. Das Corporate Design verbindet dabei verschiedene thüringenspezifische Elemente zu einem Gesamtkonzept.

Und davon überzeugte sich auch Wolfgang Tiefensee. Der Thüringer Minister brachte nicht nur die Urkunde zur Anerkennung Zeulenrodas als Erholungsort mit, sondern lobte gleichfalls die Investition des Bio-Seehotels und das große Engagement der Familie Bauerfeind. Gleichfalls freute sich Tiefensee, dass sich der Freistaat mit einer 10-prozentigen Förderung in Höhe von 750.000 Euro an diesem Projekt beteiligt. Zudem die Ergebnisse und Erfahrung zur Entwicklung und Ausführung dieser Ferienanlage in einem »Buch« zusammen »geschrieben« und für weitere Leitinvestitionen mit hohem Qualitätsstandard zur Verfügung stehen. »Damit«, so Tiefensee kurz vor seinem Spatenstich im Regen, »stärken wir die Wiedererkennbarkeit der Marke Thüringen«.