Rüdiger Bahr-Liebeskind stellt in der Galerie No. 1 aus

Zu viele Ideen für zu wenig Zeit

Die Apoldaer Restaurant-Bar No. 1 war am 24. Oktober rappelvoll. Der Grund war die Vernissage von Rüdiger Bahr-Liebesind mit seiner Schau von über 50 Werken aus 15 Jahren.

Zur Ausstellungseröffnung schlug Rena Erfurth eine Brücke und gab interessante Details zum langen und kreativen Schaffen des Künstlers preis. So bediente sich der gebürtige Weimarer Bahr-Liebeskind unterschiedlichster Techniken, um Gedanken und Gefühle „mitzuteilen“. Neben Zeichnungen hängen auch Collagen, Fotografien und Fotoübermalungen. Trotz dieser unterschiedlichen Herangehensweisen liege jedem Bild eine Idee zugrunde. Bevor er alles „zu Papier“ bringe, seien die ersten Handgriffe bereits „im Kopf“ vollzogen. „Manchmal“, so der Künstler weiter, „ist der Titel des Werkes bereits vorher präsent“.

Und nach 15 Jahren ist des „Tuns kein Ende“. Dem Apoldaer fehle oft die Zeit, um die vielen Ideen umzusetzen. Zudem in seinem „Wunschbildatelier“ auch „fremde“ Wünsche wahr werden und die eigenen damit ein klein wenig in den Hintergrund rücken. Doch das kreative und fleißige Schaffen kann erst einmal bis in den Januar zu den regulären Öffnungszeiten des Restaurants besichtigt und gekauft werden.

Foto: Martin Kappel