POP ART ENGLAND/USA

Kunsthaus Apolda Avantgarde präsentiert Ausstellung vom 26. April bis 28. Juni

Anknüpfend an den Erfolg der Andy Warhol Ausstellung geht die Ausstellung auf Spurensuche der POP ART Ikonen aus England und den USA.

Die Ausstellung versammelt die Ikonen der POP ART – Richard Hamilton, Peter Blake, David Hockney, Allen Jones, Alex Katz, Roy Lichtenstein, Mel Ramos, Andy Warhol und Tom Wesselmann – und offenbart in einem spannungsvollen Dialog von rund 120 Werken den regen künstlerischen Austausch zwischen England und den USA in der Nachkriegszeit. Ende der 1950er Jahre entwickelte sich die Pop Art nahezu parallel auf beiden Seiten des Atlantiks und gilt bis heute als letzter epochaler Stilwechsel der Kunstgeschichte. Von heute aus gesehen muss man feststellen, dass die Welle der POP ART, die mit heftiger Wucht auf einen Kunstbetrieb traf, der sich im Zarten und Übersensiblen verloren hatte, als der bisher wirklich überraschende, epochal verändernde Stilwechsel erlebt wurde.

Das feingliedrige Europa, in der Moderne seit dem Impressionismus von Paris künstlerisch organisiert und beeinflusst, gab die Führung an Amerika ab. Durch ihre Gegenständlichkeit stand diese, auf unmittelbare Aussage zielende Kunst im programmatischen Kontrast zu den vorherrschenden Stilen des abstrakten Expressionismus und des Informel und wurde schließlich zur dominierenden Kunstrichtung der 1960er Jahre. Ihre Vertreter haben durch ihr frühes radikales Engagement nachfolgende Generationen von Künstlern beeinflusst und sich bis in die Gegenwart als zentrale Figuren der Kunstszene positioniert. Die Pop Art nahm maßgeblichen Einfluss auf Kunst, Design, Architektur und Mode und prägt noch heute unsere Vorstellung von Ästhetik.

Die Werkauswahl zeigt auf, welchen weitreichenden Einfluss die pop Art auf die Neudefinition des Kunstwerkes nimmt und welche Aktualität sie dabei für unsere Gegenwart trägt.