Gruppenreise auf AIDAperla mit Reisebüro Kristin

Karibische Inselträume mit Glücksgarantie

Apolda. Wäre es nicht schön, wenn die Reise mit der AIDA nie zu Ende gehen würde?  Das betrifft wohl jeden Urlaub. Der Spezialist für Gruppenreisen, das Apoldaer Reisebüro Kristin wünscht dies seinen Kunden zu jeder Zeit. So helfen Reisebüro und Fernweh-Experten gleichermaßen, bestens vereint in Kristin, der Inhaberin und auch Reisebegleiterin. Als eine, von mehreren Gruppenreise im Jahr, stand die Reise durch die Karibischen Inseln mit AIDAperla, auf dem Programm – (nicht nur) für die Apoldaer – ausgeschrieben und durchorganisiert von Kristin im Team.

Die Stimmung in dieser urlaubsverwöhnten Gruppe war schon deshalb von „Stund“ an gut, weil einige Teilnehmer bereits mit Kristin auf Kuba bzw. auf verschiedenen Kleingruppentouren mit Schiff, Auto oder Bus unterwegs waren. Erinnerungen brachten die Begeisterung immer wieder „auf Touren“ und steckten die „Neulinge“ an. Da sind die Erfahrungen, die Erlebnisse, der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfe in so einer Gruppe von unschätzbarem Wert. 

Die komplette Gruppe trat den langen Flug nach La Romana in die Dominikanische Republik an. Neben der sicheren Landung war auch eines sicher: das Wetter, das karibische Flair, die tropische Natur und die lebensbejahenden Menschen. Das bedeutete für die „Weißen“ auf den unterschiedlichen Inseln auch Lernprogramm, die verschiedene Kulturen, Sprachen und Währungen zu erleben. Das Gefühl, als Freunde begrüßt zu werden, war allgegenwärtig. 

Auf dem Programm stand die Besichtigung von 10 Trauminseln mit Glücksgarantie wie Aruba mit der Natural Bridge, die wie ein Fels in der Brandung tausende Jahre stand. Der spektakuläre Felsenbogen bietet aber auch als Ruine noch einen grandiosen Anblick. 

„Bon bini!“, so wurden wir nicht nur auf den so genannten ABC-Inseln willkommen geheißen. Keine Chance, sich der Lebensfreude, Leichtigkeit und guten Laune der Einheimischen zu entziehen. ABC für Aruba, Bonaire und Curacao. Eine der vielen Empfehlungen: die atemberaubende Unterwasserwelt. Und dann der Diamant in der Krone der Niederlande, Curacao mit der farbenfrohen Willemstadt, Holland auf karibische Art. Naturzauber bieten Nationalpark, die Hato-Höhlen und das Sea Aquarium. Ein großartiger Inseltag von vielen – und die Stadt auch per Fuß zu bewältigen.

Täglich vom Schiff und wieder an Bord mit hunderten schönen, meist unbekannten Eindrücken. Und täglich ein erlebnisreicher Abend mit ständig wechselnden Veranstaltungen – Shows und Stars am laufenden Band. Am nächsten Tag an Land pinkfarbene Flamingos im Salzwasserbinnensee, im glasklaren Wasser Korallen, eines der schönsten Korallenriffe der Welt, und exotisch schillernde Fische, wer verbindet dies schon mit Holland? 

Kristin und Dirk, unsere Reisebegleiter, organisierte spontane Gruppen-Busfahrten mit und ohne Calypso-Musik ganz ohne Verpflichtung der Teilnahme, gemäß dem Motto „Alles kann – nichts muss“. Wer wollte, meist ein Großteil der Gruppe schloss sich an oder erkundete jeden Tag Neues auf „eigene Faust“, von Gruppenzwang keine Spur. Barbados mit der Hauptstadt Bridgetown ist die Karibikinsel der Queen. ¾ karibische Lebensfreude und ¼ britisches Kolonialerbe – vermischt mit einem Spritzer afrikanischer Tradition und fertig ist der Karibik-Cocktail „Barbados“. Die Hauptstadt selbst gilt als königliche Mini-Metropole ganz nach dem Vorbild Londons. Einen Tag später Kingstown – die pulsierende Hauptstadt St. Vincents und ein unverschämtes Grün überall. Traumhafte Buchten, ja und auch kitschig schöne Palmenstrände. Wer wollte, konnte die Filmkulisse „Fluch der Karibik“ erkunden oder auf den erloschenen Vulkan La Soufrière krackseln.

Die tropische Traumwelt mit Vulkan ist in St. Lucia angesiedelt. Zu erleben waren Bananenplantagen, per Seilbahn durch die Wipfel des Regenwaldes zu schweben oder ganz sportlich den 770 Meter hohen Gros Piton, den „Kilimandscharo der Karibik“ zu besteigen.

In Guadeloupe spürte man den französischen Optimismus, eine Insel der Leichtigkeit – einem Schmetterling gleich, sowohl der Form als auch dem Spirit nach. Und immer wieder die Frage, was eine Karibikinsel ohne Rum und ohne Zuckerrohr wäre.?. Bliebe noch die grüne Sonntagsinsel Dominica mit den 60 Meter hohen Trafalgar-Wasserfällen oder Antigua zu erwähnen, wo für jeden Tag des Jahres ein anderer Puderzuckerstrand zur Verfügung steht. Dafür reichte die Zeit natürlich leider nicht.

Es gab es drei „wirkliche“ Veranstaltungen der gesamten Reisegruppe: eine Bustour mittels offenem Karibikbus, Höhepunkt der halt in einer Rum-Destillerie, der Empfang beim Kapitän Falk Bleckert und die Abschlussrunde in der Brauerei „Feiern bis die Alpen glühen“. 

Heimreise mit Wehmut, mit Dank an das Reisebüro Kristin, speziell Kristin und Dirk, die immer ein offenes Ohr für die kleinen und großen Wehwehchen hatten und der Hoffnung, dass bald wieder eine solche Gruppenreise möglich wird. Diese sind auch schon geplant und werden 2020 nach Namibia als Selbstfahrer-Abenteuertour, nach San Miniato als Bürgerreise und mit AIDAstella nach Spanien und Portugal führen. Auch Südafrika mit vielen Highlights und Specials ist wieder als Selbstfahrerreise geplant, aber noch nicht genau terminiert.

Hartwig Mähler