Einzigartige Gartenwelten in Meran

In wenigen Tagen, konkret am 1. April blühen, wieder spektakuläre 350.000 Frühlingsboten in den Gärten in Meran. 

Diese Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran erstrecken sich auf einer Fläche von zwölf Hektar in Form eines natürlichen Amphitheaters über einen Höhenunterschied von 100 Metern. Das eröffnet beeindruckende Perspektiven auf exotische Gartenlandschaften sowie atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und die Kurstadt Meran.

In über 80 Gartenlandschaften blühen und gedeihen verschiedenste Pflanzen aus aller Welt. Egal ob Jung oder Alt, Botanikexperte oder Laie, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind ein einzigartiger Mix aus botanischem Garten und Freizeitattraktion. Vielfältige Erlebnisstationen, eindrucksvolle Themengärten, Künstlerpavillons und thematisch verwandte Fauna machen aus den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die auch bequem zu Fuß von Meran aus (Empfehlung Lissiweg) erreicht werden können, eine bunte Erlebniswelt. Das Touriseum, das Landesmuseum für Tourismus, vermittelt originell 200 Jahre Tourismusgeschichte in Tirol und Meran.

Meran blüht  – reizvolle Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Thüringer Urlauber, vom Wunsch beseelt, die Welt der Blumen a la EGA Erfurt oder LGS Apolda in 2017 schon im zeitigen Frühjahr oder Sommer bestaunen zu wollen, „eroberten“ längst Südtirol für sich als Urlaubsdomizil. Die phantastische südliche Alpenregion ist die eine Seite, das milde Klima in und um Meran die andere. Zu den Besonderheiten im Frühjahr gilt die Apfelblüte vor der Kulisse der schneebedeckten Berge. Im Sommer regiert die üppige Pflanzenwelt. Im Herbst zählen Sußer, Wein, Käse, Speck, Kastanien und Äpfel, Wanderungen im Tal, entlang der Waalwege oder in der Höhe von Almhütte zu Almhütte. Eine besondere Attraktion entstand vor knapp einem Jahrzehnt: die Gärten von Schloss Trauttmansdorff – zwischen Meran und Algund gelegen. Nach einer Idee aus dem Jahre 1988 entstand ungewöhnlich schnell eine „Machbarkeitsstudie“. Im Juni 2001 strömten die ersten Besucher zahlreich zur Eröffnung des botanischen Gartens. Im Jahr 2011 wurde bereits das erste Jahrzehnt „bilanziert“. Im Jahre 2015 begrüßte man den fünf Millionensten Besucher!

Angelegt in Form eines terrassenförmigen Amphitheaters mit einem Höhenunterschied von nahezu 100 Metern geben sie spektakuläre Ein- und Ausblicke auf Meran, die umliegende Berg- und weißschimmernde Gipfelwelt und lassen ahnen, was auf den riesigen Apfelplantagen und kaum zu überschauenden Weinfeldern heranwächst. Das bemerkenswerte „Touriseum“ im Schloss Trauttmansdorff zieht nicht minder die Besucher in seinen Bann. Tausende Gäste kommen in das 12 ha große Gartengelände – zum begehbaren Lexikon, wo „Botanik zum Erlebnis“ wird.

Wer Bozen (Museum des Ötzi), Meran, Schenna, das einzigartige Schreibmaschinenmuseum in Partschins, Naturns oder das Schnalstal besucht, wird die Gärten als MUSS einplanen. 

Das Schloss mit seiner wechselhaften 700-jährigen Geschichte war 1870 und 1889 Wintersitz von Sissi, der beliebten Kaiserin Elisabeth von Österreich. Sissi war quasi auch Weg-Bereiter für die Anlagen, ließ Wege anlegen und befestigen. Heute erinnert daran ein Sissi-Weg, der direkt nach Meran zum Denkmal nahe der Uferpromenade führt. Bereits im Jahre 2005 wurden die Gärten von Schloss Trauttmansdorff als Italiens schönster Garten ausgezeichnet – eine siegreiche und segensreiche Harmonie von Kunst und Natur. 

In den Waldgärten wurde das neue Glashaus eröffnet, das in ein ganz besonderes Ambiente entführt. Es beherbergt tropische Nutzpflanzen und ein Terrarium mit Kleinsttieren aus aller Welt. Noch buntere Farbenspiele und Pflanzenkombinationen sowie weitere neue Gartenattraktionen werden den Gartenbesuch  zu einem unvergesslichen Erlebnis machen!

Erst 2001 eröffnet, haben sich die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in kürzester Zeit zum beliebtesten Ausflugsziel Südtirols entwickelt. 

Mehr Veranstaltungen: www.trauttmansdorff.it