Der Tannenbaum bleibt stehen

Magdalaer Senioren feierten ihre traditionelle Weihnachtsfeier

Ein sogenannter„Rentnerwechsel“ hat ich in Magdala vollzogen: Schrumpften noch in den vergangenen Jahren die Teilnehmerzahlen bei der Seniorenweihnachtsfeier, freute sich gestern der Bürgermeister über kräftige Zuwächse. Möglich, so seine Vermutung, sei dies durch das Einbeziehen der Senioren, die sich beim Faschingskegeln ausprobieren. Und so begrüßte Mario Haßkarl in seiner „guten Stube“ 70 gutgelaunte Gäste aus Magdala, Ottstedt und Maina. Nach der obligatorischen Begrüßung des Stadtoberhauptes folgten der Kaffee und der frisch gebackene Stollen. Insgesamt 23 Kannen Kaffee wurde dabei von den vielen freiwilligen Helfern zügig ausgeschenkt. Denn bereits die Magdalaer Vorschulkinder warteten darauf, neue und alte Weihnachtslieder zu singen. Zur großen Überraschung zeigten sich auch die Gäste „textsicher“. So klang dann auch die letzte Strophe des alten Klassikers „Bald nun ist Weihnachtszeit“ in tiefen Tönen sicher aus dem Saal und ließ Stimmung aufkommen. Diese brach auch nicht ab, als deMartha den Saal betrat und schon mit ihrem Aussehen für Schmunzeln sorgte. Natürlich in Mundart und von allen gut verstanden, erzählte die ältere Dame über ihren Hof, ihre Kinder und Schwiegerkinder und fragte geschickt und neugierig in die Runde. Viele Aussagen sorgten für allgemeine Heiterkeit und sogar Szenenapplaus. Lauter, aber nicht minder temperamentvoller beendeten dann die Magdalaer Line-Dancer den Veranstaltungsreigen. Zufriedene Gesichter erntete der Bürgermeister nebst den fleißigen Helfern. Und der Tannbaum, so Marion Haßkarl abschließend, bleibt stehen. Denn bereits nächste Woche feiert die Schule ihr großes Weihnachtsfest – und das in einem festlichen Ambiente.